Beratung – Architekturbüro Voigt + Bühler

Durch unsere Erfahrung in allen Leistungsphasen im Schulbau, insbesondere für Waldorfschulen, verfügen wir über die notwendige Fachkenntnis für eine umfassende Beratung. Wir begleiten Sie bereits dann, wenn erste Überlegungen oder ein Bedarf entstehen – noch bevor das Bauvorhaben konkret wird. Eine frühzeitige Beratung erleichtert grundlegende Entscheidungen und schafft eine verlässliche Basis für die weitere Planung. Wir beraten Sie auch bei Wohnungsteilungen und sind an dem Forschungsprojekt LezBAU beteiligt.

Schulbauberatung

Holzblöcke werden auf einem Lageplan von Workshopteilnehmenden verrücktTeilnehmende eines Schulbauworkshops stehen in Gruppen zusammen
Ergebnis eines Schulbauwokshops als Plan
Die Schulbauberatung umfasst Workshops mit allen Beteiligten
Bildrechte: R. Bühler

Für die nachhaltige Planung von Schulgebäuden ist die frühzeitige Begleitung durch bau- und planungserfahrene Fachleute eine wichtige Grundlage. Je früher und fundierter Entscheidungen getroffen werden, desto kräfte- und kostensparender kann später der Planungs- und Bauprozess ablaufen.

Wir bieten auf der Grundlage langjähriger Erfahrung im Waldorfschulbau neben den üblichen Planungsleistungen (alle Leistungsphasen nach HOAI) auch Beratungsleistungen der sogenannten „Leistungsphase 0“ an. Diese beinhaltet, unabhängig von einer späteren Beauftragung, die fachkundige Begleitung in der Vorplanungsphase, wie z. B. Raumbedarfsplanung, Raumprogramm, Voruntersuchung zu Grundstücken und Bestandsgebäuden und erste überschlägige Schätzungen zum Kosten- und Zeitrahmen.


Beratung zur Wohnungsteilung

Wenn Ihnen Ihre Wohnung oder Ihr Haus „zu groß geworden“ ist und Sie über eine Wohnungsteilung und Vermietung nachdenken, bieten wir Ihnen eine Erstberatung zu den Möglichkeiten einer Teilung für Ihr Objekt an. Sie verpflichten sich damit nicht zu einer späteren Beauftragung.

Die Stadt Horb am Neckar fördert im Rahmen des Programms Wohnraumoffensive Baden-Württemberg diese Beratungen für Objekte in ihrem Stadtgebiet mit einem Beitrag zu den Honorarkosten.


Forschungsbeteiligung – LezBAU

Der Bausektor ist weltweit für 40 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Davon entfallen 30 % auf die Nutzenergie im Gebäudebetrieb, also vor allem auf Strom, Wassererwärmung und Heizung. Weniger im Bewusstsein sind die Emissionen aus der sogenannten „grauen Energie“, also aus den Umweltauswirkungen, die bei der Herstellung und beim Transport der Baumaterialien entstehen. Bei neuen Gebäuden werden die Nutzemissionen durch effizente Heizsysteme und emissionsarme Energiegewinnungsmethoden bereits stark verringert. Bei der Herstellung von Baumaterialien wie Beton, Stahl und Ziegel ist eine Reduktion der Emissionen jedoch kaum möglich, weshalb die graue Energie mittlerweile einen Großteil der Emissionen im Lebenszyklus von Neubauten ausmacht. Klimafreundliche Materialien und zirkuläre Bauweisen sind für das Erreichen der Klimaneutralität deshalb essenziell.

Aus unserer Beschäftigung mit dem Holzbau wissen wir zwar, dass Baustoffe wie Holz und Lehm, möglichst regional eingesetzt, in der Ökobilanz deutlich günstiger ausfallen als ein Stahlbeton-/Mauerwerksbau. Um aber Bauherrinnen und Bauherren verlässlich beraten zu können, fehlt bisher ein Werkzeug, das im sehr frühen Planungsstadium – dort muss die Entscheidung über die Bauweise fallen – eine Prognose über die zu erwartende Ökobilanz eines Bauvorhabens bei unterschiedlichen Bauweisen zulässt.

Als Gruppe von Mitgliedern des B.A.U. Bund Architektur & Umwelt e. V. haben wir gemeinsam mit dem Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt (IWU), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) das Forschungsprojekt LezBAU Lebenszyklus-Bilanzierung in frühen Bauplanungsphasen zur Analyse von Umweltauswirkungen ins Leben gerufen. Hier wird ein Programm entwickelt, das kostenlos online zur Verfügung stehen und Bauherr:innen und Planenden ermöglichen soll, den ökologischen Fußabdruck eines vergleichbaren Baus in unterschiedlichen Bauweisen durchzuspielen.

LezBAU Logo

Das LezBAU-Tool soll Anfang 2027 zur Verfügung stehen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (vormals für Wirtschaft und Klimaschutz) gefördert.